Brahms-Tage 2024 | 5. – 19. Mai

Die Veranstaltungen finden Sie hier und auf dieser Seite im „Konzertkalender„.


Liebe Kammermusikliebhaber*innen, liebe Trinitatisgemeinde,

zu den fünf Konzerten der 16. Ausgabe der Brahms-Tage Endenich vom 5. bis zum 19. Mai möchte ich Sie im Namen von trimolo herzlich einladen! Wir hoffen sehr, mit diesen Konzerten ihr Interesse zu wecken:

Der chilenisch-deutsche Klaviervirtuose Alfredo Perl hat mit mir bereits alle Brahms-Symphonien sowie zahlreiche Meisterwerke von Bach bis Messiaen an 2 Klavieren bei den Brahms-Tagen gespielt. 2023 hat er alleine ein Mammut-Programm bestritten; nun sitzen wir gemeinsam an einem Flügel, um Beethovens vier Originalwerke für Klavier zu vier Händen zu spielen. Brahms‘ sensibel auf Schumann reflektierende Variationen Op 23 und das erste der vier Hefte der ungarischen Tänze runden das Programm ab.

Mein sympathischer ukrainischer Kollege an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Andrej Bielow, ist zum zweiten Mal bei den Brahms-Tagen zu Gast. Wieder präsentieren wir einen Zyklus:  Nach Lutoslawski im letzten Jahr nun die vier äußerst unterschiedlichen Originalwerke Maurice Ravels für Violine und Klavier, sowie einige Stücke in Bearbeitung. Als Klassiker (!?) im Programm ist César Franckswohl populärstes Werk, die Violinsonate A-Dur.

Neuer Gast in diesem Jahr ist Mateo Peñaloza Cecconi, dem ich als Chorleiter in Bochum begegnet bin. Wenn er in Chorproben kurz etwas vorsingt, schmelzen alle vor der Schönheit und Kraft seiner Stimme; klar, dass er auch ein geborener Sänger ist. Wir bringen Brahms’ brockiges Meisterwerk Die schöne Magelone op. 33. Texte aus der Originalgeschichte Tiecks werden von der Schauspielerin Barbara Teuber gelesen, mit der ich ein Jahrzehnt lang die Reihe WortMusik gestaltet habe.

Das Mannheimer Streichquartett war eine Weile lang Stammgast bei den Brahms-Tagen; nun mit neuem Primarius Daniel Bell spielen wir Edward Elgars leidenschaftliches Klavierquintett, was neben der Violinsonate und dem Cello-Konzert zum philosophisch angehauchten Spätwerk gehört. In der ersten Hälfte bringt das Quartett Köstlichkeiten von Haydn und Schumann.

Zum zweiten Mal bei den Brahms-Tagen ist die junge Cellistin Carmen Dreßler, die ich bei einem Wettbewerb begleiten durfte, wo sie bei Brahms erstaunlich poetisch zur Sache ging. Seitdem haben wir etliche Recitale zusammen gespielt und uns einiges an Repertoire angeeignet. Unser Programm 2024 bei den Brahms-Tagen ist romantisch vielseitig.

Ich hoffe sehr, dass diese schöne Vielfalt Ihr Interesse weckt, und dass wir uns in den nächsten Wochen oft sehen!

Herzlich, Ihr
James Maddox