Christa Hahn | Fotoinstallationen | November 2016
„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, schreibt Paul Klee.
Es ist genau dieser Gedanke des „Sichtbarmachens“, der die Arbeiten Christa Hahns wie ein roter Faden durchzieht. Die Künstlerin demaskiert – mit ihren bildlichen und installativen Inszenierungen als Spiegelung – das Bühnenbild der uns umgebenden Lebensrealität.
Kommunikation, das ist ein Thema, das in den Arbeiten von Christa Hahn immer wieder auftaucht. So auch in einer mehrteiligen Fotoinstallation. Die Serie besteht aus zwei Erzählsträngen, die zunächst kaum unterschiedlicher auf uns wirken könnten, deren Verknüpfung jedoch am Ende zu einer Einheit führt.

Eva Hüneborn | BILDER | August – September 2016
wenige bildtragende Elemente, zeitlose Formreduzierung, unterschwellig spürbare Bildarchitektur –

Bernd Petri | 416 | April 2016

Michael G. Schumann | Innere Landkarten | November – Dezember 2015

Aiko Watanabe | West-östliche Klänge | August 2015

Nortrud Becher-König | Warten auf Zukunft | April – Mai 2015
Das tagtägliche Flüchtlingselend unserer Zeit thematisiert die Ausstellung „Warten auf Zukunft“ der Bonner Künstlerin Nortrud Becher-König, die in der Trinitatiskirche bis zum 31. Mai zu sehen ist. Becher-König will mit ihren Arbeiten ein exemplarisches Bewusstsein schaffen für die tatsächlichen Lebenssituationen von 51 Millionen Flüchtlingen und mit den Mitteln der Kunst die Schicksale von Männern, Frauen und Kindern erfahrbar werden lassen. Die Künstlerin arbeitet überwiegend in Acryl auf Leinwand in großformatigen Gemälden, aber auch kleinformatigen Zeichnungen in Tusche und Pastellkreide, die z.B. Bootsflüchtlinge zeigen, die ängstlich und dicht gedrängt auf eine Zukunft für sich hoffen. Figuren sind zum Teil großformatig zu sehen, zum Teil hinter Farbschleiern verborgen und nur zu erahnen. Eine Installation assoziiert mit ihren Gesichtern die unbegreifliche Dynamik, es könnte immer so weitergehen. Der Diplom-Theologe Georg Schneider führte bei der Ausstellungseröffnung sachkundig und einfühlsam in die differenzierte Problematik und das künstlerische Anliegen der Künstlerin ein. Er wies auch auf die universal-ethische Aufgabe der Kirchen hin, der Problematik der Flüchtlinge Ausdruck zu verleihen.

Teyaen Henze | Spurensuche | 2015
Malerei ist nicht die Kunst, ein Objekt zu imitieren, sondern die Kunst, dem Instinkt ein plastisches Bewusstsein zu geben. Sie kann dem Menschen neue Mythen und Geheimnisse schenken und unzählige, unvermutete Aspekte von Dingen erschließen, die man bisher nicht kannte. Ich glaube, da liegt für die Künstler eine viel spannendere Aufgabe, als Verbindungen von Formen und Farben herzustellen, die nur das Auge erfreuen.

Wolfgang Hahn | Skulpturen | 2014
Die oft mehrteiligen und veränderbaren Objekte scheinen der Geometrie verpflichtet zu sein, erinnern sie in ihrer Reduktion doch an Bausteine. Minimalismus und Konstruktivismus sind erkennbar die Paten dieser Arbeiten. Der Künstler selbst ist neugierig, wie sehr seine Arbeiten den Kirchenraum, aber auch das Gemeindeleben prägen werden. Dabei sollen die Stücke ihren Standort wechseln und ihre Kombination ändern.
Speziell für diese Ausstellung fertigte er eine neue zweiteilige, fast monumentale Arbeit, die versucht, dem archaischen Thema „Kreuz“ einen neuen Aspekt abzuringen.
Zur Einführung in die Ausstellung des Mönchengladbacher Bildhauers spricht die Kunsthistorikerin Ulrike Lua, M.A.

Roswitha Josefine Pape | Kommen und Gehen | 2014
Ausstellung mit großformatigen Holzschnitten, Stencils und Malerei der Heidelberger Künstlerin Roswitha Josefine Pape, die menschlichen Befindlichkeiten und Situationen hintersinnig interpretiert.

Erich Krian | Incontro. Weg finden. | 2014| Kreuzbilder und Malereien auf Nessel und Papier

