Liebe Leserinnen und Leser,

wenn in unserer Gemeinde ein Kind getauft wird, steht – wie auf dem Foto zu sehen – neben dem Taufbecken die große Osterkerze. An ihr wird die Taufkerze für den Täufling angezündet. Dieser Brauch hat seinen Ursprung in der Osternacht der alten Kirche: Das Kerzenlicht der Osterkerze wird an alle Gläubigen verteilt. Seit dem 11. Jahrhundert ist diese Symbolhandlung des Kerzenanzündens auch bei Tauffeiern bezeugt. In der evangelischen Kirche wurde sie erst vor rund 50 Jahren nach und nach wieder aufgegriffen. Galt sie anfänglich als „katholisch“, erfreute sie sich doch bald großer Beliebtheit. Anfänglich bekamen die Täuflinge ihre Kerze von unserer Gemeinde geschenkt. Doch mit der Zeit brachten immer mehr Tauffamilien eine Kerze mit, nicht selten schön gestaltet von den Paten.

Mit weiteren Gedanken zu Taufe und Patenschaft möchten wir Sie in diesem Heft auch über das am 29. Juni anstehende große Tauffest auf dem Kunst!Rasen (s.S. 5 bis 9) neugierig machen. Außerdem erfahren Sie, wer im Februar ins neue Presbyterium gewählt wurde und am 10. März im Gottesdienst eingeführt wird (s.S.4). Und Sie finden zwei besondere Einladungen auf den Seiten 10 und 11 – einmal zum Frauenweltgebetstag am 1. März und zu dem Angebot „Klimafasten – soviel du brauchst…“

Einen neuen Kerzen-Brauch haben wir in Trinitatis schon vor vielen Jahren eingeführt. In den Wochen vor Ostern liegen kleine Osterkerzen im Foyer oder vor der Kirche bereit, um eine davon für den Ostermorgen mit nach Hause zu nehmen. Machen Sie gerne davon Gebraucht!

Und lassen Sie sich von diesem Symbol des Lichts an Ihre Taufe erinnern. Es steht für den österlichen Glauben an die Auferstehung.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und eine gute Zeit auf Ostern hin!

Ihre Gemeindebrief-Redaktion