2022 lag der Marktanteil von Bio-Lebensmitteln deutschlandweit bei rund sieben Prozent, der Pro-Kopf-Umsatz bei 191 Euro, so das Datenportal Statista. Von den 16 Mrd. Gesamtumsatz fielen knapp 40% auf Biosupermärkte. Ein solcher Supermarkt findet sich auch in unserem Stadtteil.
„Wir sind mit unserem Denns BioMarkt in Bonn-Endenich seit November 2016 zuhause“, erläutert André Mory, bei Denns Regionalleiter für Nordrhein-Westfalen. Der Biosupermarkt in der Endenicher Straße ist einer von mehr als 250 Filialien deutschlandweit.
„Für uns ist Bio etwas Wertvolles, aber nichts Exklusives. Wir möchten möglichst vielen Menschen ermöglichen, sich biologisch zu ernähren“, betont Mory. „Egal was Kund*innen bei uns kaufen, sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für eine intakte Umwelt.“ Besonders wichtig: „Viele der 6.000 Bio-Produkte stammen aus der Region.“ Beliebt sei die große Auswahl an frischer und regional hergestellten Bio-Backwaren an der Backtheke. Doch wie steht es um Bio in Zeiten steigender Preise?
„Der Verzicht auf energieintensive Dünge- und Spritzmittel im Ökolandbau, eine hohe Verbindlichkeit gegenüber landwirtschaftlichen Erzeugern durch langfristige Verträge sowie kürzere Lieferketten
haben im Naturkostfachhandel als Inflationsbremse gewirkt“, so Mory. Laut Branchenreport Ökologische Lebensmittelwirtschaft 2023 blieb das Publikum dem Naturkostfachhandel 2022 überwiegend treu, gab jedoch pro Einkauf etwas weniger Geld aus.
André Mory erwartet eine zunehmende Nachfrage in Sachen Bio. „Wir begegnen der zukünftigen Entwicklung des Naturkostfachhandels mit Zuversicht.“
